Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 13. August 2026 · Maßgeblich ist die deutsche Fassung.
§ 1 Geltungsbereich§ 2 Leistungen§ 3 Vertragsschluss § 4 Preise§ 5 Laufzeit & Kündigung§ 6 Widerrufsrecht § 7 Nutzungsrechte§ 8 Pflichten§ 9 Verfügbarkeit § 10 Mängel§ 11 Haftung§ 12 Änderungen § 13 Streitbeilegung§ 14 Recht & Gerichtsstand

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software DAD Journal zwischen

Bilal Tscheppe, 51103 Köln, Deutschland — E-Mail: dad.journal2026@gmail.com, vollständige Anschrift im Impressum

(nachfolgend „Anbieter") und dem Nutzer der Software (nachfolgend „Nutzer").

(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist, wer bei Abschluss in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Einzelne Regelungen dieser AGB gelten ausdrücklich nur gegenüber Verbrauchern oder nur gegenüber Unternehmern; das ist jeweils gekennzeichnet.

(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Gegenstand des Vertrags

(1) DAD Journal ist eine webbasierte Software zur Dokumentation und Auswertung eigener Handelsgeschäfte (Trading-Journal). Sie wird als digitale Dienstleistung über den Browser bereitgestellt; eine Installation ist nicht erforderlich. Der Funktionsumfang umfasst insbesondere:

(2) Der KI-Coach setzt einen eigenen, kostenpflichtigen API-Schlüssel des Nutzers bei Anthropic voraus. Die dabei anfallenden Kosten trägt der Nutzer unmittelbar gegenüber Anthropic; sie sind nicht Teil des Entgelts nach § 4. Ohne eigenen Schlüssel steht diese Funktion nicht zur Verfügung; alle übrigen Funktionen sind davon unberührt.

(3) Der maßgebliche Funktionsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln und einzelne Funktionen ändern, sofern der vertraglich geschuldete Gesamtnutzen dadurch nicht beeinträchtigt wird und die Änderung für den Nutzer zumutbar ist. § 327r BGB bleibt unberührt.

(4) Angezeigte Markt-, Kurs-, Nachrichten- und Termindaten stammen von Dritten und dienen ausschließlich der Orientierung. Sie können verzögert, unvollständig oder fehlerhaft sein und eignen sich nicht für Handels- oder Abrechnungszwecke. Eine Gewähr für ihre Richtigkeit wird nicht übernommen.

Kein Anlagerat. DAD Journal ist ein Werkzeug zur Selbstdokumentation und Selbstanalyse. Weder die Software noch die Ausgaben des KI-Coachs stellen eine Anlageberatung, Anlagevermittlung, Finanzanalyse oder sonstige Finanzdienstleistung im Sinne des KWG oder WpIG dar. Es werden keine Handelsempfehlungen erteilt. Sämtliche Handelsentscheidungen trifft der Nutzer eigenverantwortlich.

§ 3 Testphase, Registrierung und Vertragsschluss

(1) Kostenlose Testphase. Nach der Registrierung kann die Software 7 Tage lang unentgeltlich und im vollen Funktionsumfang genutzt werden. Hierfür sind keine Zahlungsdaten erforderlich. Die Testphase endet automatisch nach Ablauf der 7 Tage; sie geht nicht selbsttätig in ein kostenpflichtiges Abonnement über. Ein Zahlungsanspruch entsteht durch die Testphase nicht.

(2) Registrierung. Für die Registrierung sind ein Benutzername, eine gültige E-Mail-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort anzugeben. Der Nutzer hat wahrheitsgemäße Angaben zu machen und muss unbeschränkt geschäftsfähig, mindestens jedoch 18 Jahre alt sein. Der Nutzer hat seine Zugangsdaten geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung bestehen.

Im Zuge der Registrierung bestätigt der Nutzer durch Setzen eines Häkchens, dass er diese AGB akzeptiert und die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen hat. Ohne diese Bestätigung ist eine Registrierung technisch nicht möglich. Der Zeitpunkt der Bestätigung wird zu Nachweiszwecken gespeichert.

(3) Kostenpflichtiges Abonnement. Die Darstellung der Tarife auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Der Nutzer gibt sein Angebot ab, indem er einen Tarif auswählt, den Bestellvorgang durchläuft und die als zahlungspflichtig gekennzeichnete Schaltfläche betätigt. Unmittelbar vor Abgabe der Bestellung werden ihm die wesentlichen Merkmale der Leistung, der Gesamtpreis, die Laufzeit und die Bedingungen der Kündigung angezeigt (§ 312j BGB). Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Bestellung durch den Anbieter in Textform zustande, spätestens mit der Bereitstellung des Zugangs.

(4) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert. Diese AGB kann der Nutzer jederzeit auf dieser Seite abrufen, speichern und ausdrucken; sie werden ihm zusätzlich mit der Bestellbestätigung in Textform übermittelt.

(5) Der Vertragsschluss ist in deutscher und englischer Sprache möglich. Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB.

§ 4 Preise, Zahlung und Creator-Programm

(1) Es gelten die folgenden Entgelte:

(2) Alle Preise sind Endpreise. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; es wird daher keine Umsatzsteuer ausgewiesen und keine Umsatzsteuer berechnet.

(3) Die Zahlung erfolgt über PayPal. Es gelten ergänzend die Nutzungs- und Zahlungsbedingungen von PayPal. Der Anbieter erhebt und speichert keine Kartendaten oder Bankverbindungen.

(4) Das Monatsabonnement wird als wiederkehrende Zahlung eingerichtet: PayPal zieht das Entgelt zu Beginn jedes Abrechnungsmonats automatisch ein, bis der Nutzer kündigt. Das Jahresabonnement wird einmalig für 12 Monate bezahlt und verlängert sich nicht automatisch; nach Ablauf endet der Zugang, sofern der Nutzer nicht aktiv ein neues Abonnement abschließt. Der Anbieter erinnert den Nutzer rechtzeitig vor Ablauf per E-Mail.

(5) Nach der ersten erfolgreichen Zahlung erhält der Nutzer seinen persönlichen Zugangscode per E-Mail.

(6) Creator-/Affiliate-Programm. Vom Anbieter zugelassene Creator erhalten einen persönlichen Rabattcode bzw. Empfehlungslink. Schließt ein Neukunde erstmals über diesen Code ein Jahresabonnement ab, wird dem Creator eine einmalige Provision von 15 € gutgeschrieben; für Folgeabschlüsse desselben Kunden entsteht keine weitere Provision. Ab einem Guthaben von 150 € kann eine Auszahlung über PayPal angefordert werden. Bei nachweislichem Missbrauch — insbesondere Eigenabschlüssen, erschlichenen oder betrügerischen Abschlüssen — kann der Anbieter die Teilnahme beenden und die hierauf entfallenden Guthabenanteile einbehalten. Bereits verdiente, nicht beanstandete Guthaben bleiben davon unberührt.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Monatsabonnement

Das Monatsabonnement läuft einen Monat und verlängert sich jeweils um einen weiteren Monat, solange es nicht gekündigt wird. Es kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt werden.

Jahresabonnement

Das Jahresabonnement läuft 12 Monate ab Bereitstellung des Zugangs und endet danach automatisch. Eine Kündigung ist nicht erforderlich; eine automatische Verlängerung findet nicht statt.

Wie gekündigt wird

Die Kündigung ist an keine Form gebunden und muss nicht begründet werden. Der Nutzer kann insbesondere

Den Eingang einer über den Kündigungsknopf erklärten Kündigung bestätigt der Anbieter unverzüglich in Textform unter Angabe von Inhalt, Datum und Uhrzeit des Eingangs sowie des Zeitpunkts der Vertragsbeendigung.

Nach der Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums bestehen. Eine anteilige Erstattung bereits gezahlter Entgelte erfolgt nicht, soweit nicht ein Widerruf nach § 6, eine Kündigung aus wichtigem Grund oder ein Mangelrecht nach § 10 vorliegt.

Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht das folgende gesetzliche Widerrufsrecht zu:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Bilal Tscheppe, Ottmar-Pohl-Platz 7, 51103 Köln, Deutschland,
E-Mail: dad.journal2026@gmail.com

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufs­formular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs. Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Sofortiger Start. Damit der Zugang unmittelbar nach der Zahlung freigeschaltet werden kann, verlangt der Nutzer beim Bestellvorgang ausdrücklich, dass mit der Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird. Das Widerrufsrecht bleibt bestehen; für den bis zum Widerruf genutzten Zeitraum ist der oben beschriebene anteilige Wertersatz zu zahlen. Ist die Leistung bei Widerruf bereits vollständig erbracht, erlischt das Widerrufsrecht nach § 356 Abs. 4 BGB, sofern der Nutzer dem Beginn ausdrücklich zugestimmt und seine Kenntnis vom Erlöschen bestätigt hat.

Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück:

An: Bilal Tscheppe, Ottmar-Pohl-Platz 7, 51103 Köln, Deutschland, dad.journal2026@gmail.com

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*): ______________________________
Bestellt am (*) / erhalten am (*): ______________________________
Name des/der Verbraucher(s): ______________________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________
Datum: ______________

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 7 Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, DAD Journal bestimmungsgemäß über den Browser zu nutzen — zu privaten wie zu gewerblichen Zwecken.

(2) Der Zugang ist personengebunden und für die Nutzung durch eine Person bestimmt. Nicht gestattet sind insbesondere:

(3) Das Zurückentwickeln, Dekompilieren und Disassemblieren der Software ist untersagt, soweit nicht die §§ 69d, 69e UrhG dies zwingend gestatten.

(4) An den vom Nutzer eingegebenen Inhalten (Trades, Notizen, Auswertungen) erwirbt der Anbieter keine Rechte. Sie verbleiben beim Nutzer.

§ 8 Pflichten des Nutzers

(1) Der Nutzer darf die Software nicht für rechtswidrige Zwecke einsetzen und keine Inhalte einstellen, die gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstoßen.

(2) Soweit die Software Funktionen mit Bezug zu anderen Nutzern bereitstellt, hat der Nutzer auf beleidigende, diskriminierende, irreführende oder werbliche Inhalte zu verzichten. Insbesondere sind Handelsempfehlungen an andere Nutzer sowie das Anbieten von Finanzdienstleistungen untersagt.

(3) Der Nutzer ist für die Richtigkeit der von ihm eingegebenen Daten selbst verantwortlich.

(4) Bei einem erheblichen oder wiederholten Verstoß gegen diese Pflichten kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger Abmahnung vorübergehend sperren und den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen. Einer Abmahnung bedarf es nicht, wenn sie wegen der Schwere des Verstoßes unzumutbar ist. Der Nutzer wird über eine Sperre unter Angabe der Gründe informiert und erhält Gelegenheit zur Stellungnahme.

§ 9 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter stellt die Software mit einer angestrebten Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel bereit, gemessen am Kalenderjahr und ohne Berücksichtigung angekündigter Wartungsfenster.

(2) Nicht als Ausfall gelten Zeiten, in denen die Software wegen technischer Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters nicht erreichbar ist (insbesondere höhere Gewalt, Ausfälle von Vorleistern, Störungen des Internets).

(3) Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt und in nutzungsarme Zeiten gelegt.

§ 10 Mängel und Aktualisierungen

(1) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Software in der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit während der gesamten Vertragslaufzeit. Für Verbraucher gelten ergänzend die Vorschriften über Verträge über digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB).

(2) Aktualisierungen. Der Anbieter stellt während der Vertragslaufzeit die Aktualisierungen bereit, die erforderlich sind, damit die Software vertragsgemäß bleibt — einschließlich Sicherheitsupdates (§ 327f BGB) — und informiert den Nutzer hierüber.

(3) Mängel sind dem Anbieter unter dad.journal2026@gmail.com oder über den Support-Bereich der App anzuzeigen. Der Anbieter beseitigt Mängel innerhalb angemessener Frist. Gelingt dies nicht, kann der Nutzer nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften das Entgelt mindern oder den Vertrag beenden.

(4) Gegenüber Unternehmern verjähren Mängelansprüche in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn; dies gilt nicht für Ansprüche wegen Vorsatzes, Arglist, grober Fahrlässigkeit, aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in den Fällen der §§ 478, 479 BGB. Gegenüber Verbrauchern gelten ausschließlich die gesetzlichen Verjährungsfristen.

§ 11 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt

(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(5) Keine Haftung für Handelsergebnisse. Der Anbieter haftet nicht für wirtschaftliche Ergebnisse, die der Nutzer auf Grundlage der Software, ihrer Auswertungen oder der Ausgaben des KI-Coachs erzielt oder nicht erzielt. Der KI-Coach kann unrichtige oder unvollständige Angaben erzeugen; seine Ausgaben sind vom Nutzer eigenverantwortlich zu prüfen. Absatz 1 bleibt unberührt.

(6) Datensicherung. Der Anbieter sichert die Daten im Rahmen des Üblichen. Dem Nutzer wird empfohlen, seine Daten über die Exportfunktion regelmäßig zusätzlich selbst zu sichern. Bei Datenverlust haftet der Anbieter nach Maßgabe der Absätze 1 bis 3; der Aufwand für die Wiederherstellung ist auf denjenigen begrenzt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Nutzer entstanden wäre.

§ 12 Änderungen dieser AGB

(1) Der Anbieter kann diese AGB ändern, soweit die Änderung durch eine Änderung der Rechtslage, durch höchstrichterliche Rechtsprechung, durch eine Änderung des Leistungsangebots oder durch technische Entwicklungen veranlasst ist und den Nutzer nicht unangemessen benachteiligt. Wesentliche Regelungen des Vertrags — insbesondere Leistungsumfang, Laufzeit und Entgelt — werden hiervon nicht erfasst.

(2) Änderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Der Nutzer kann der Änderung bis zum Wirksamwerden widersprechen. Widerspricht er, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen; bis dahin gelten die bisherigen Bedingungen fort. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

(3) Entgelterhöhungen bedürfen stets der ausdrücklichen Zustimmung des Nutzers. Eine Zustimmung durch Schweigen ist ausgeschlossen.

§ 13 Streitbeilegung

(1) Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG).

(2) Vor einem gerichtlichen Verfahren bittet der Anbieter darum, sich zunächst unmittelbar an ihn zu wenden — die meisten Anliegen lassen sich unkompliziert klären.

§ 14 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Nutzer gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Wichtiger Vorbehalt für Verbraucher außerhalb Deutschlands. Hat der Nutzer als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, so gilt die Rechtswahl nach Absatz 1 nur insoweit, als ihm dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihm durch die zwingenden Bestimmungen des Rechts seines Aufenthaltsstaats gewährt wird (Art. 6 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 593/2008 — Rom I). Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Heimatrechts bleiben also anwendbar; sie können vertraglich nicht abbedungen werden.

(3) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Köln. Dasselbe gilt, wenn der Nutzer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder seinen Wohnsitz nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt. Der Anbieter bleibt berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Nutzers zu klagen.

(4) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Innerhalb der Europäischen Union kann ein Verbraucher nur vor den Gerichten seines Wohnsitzstaats verklagt werden und wahlweise dort oder am Sitz des Anbieters klagen (Art. 17 ff. der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 — Brüssel Ia). Diese Zuständigkeiten können durch AGB nicht eingeschränkt werden.

(5) Vorschriften des öffentlichen Rechts — insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung — gelten unabhängig von der Rechtswahl nach Absatz 1 nach ihren eigenen Anwendungsregeln.

(6) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften (§ 306 Abs. 2 BGB).